Wir kaufen außerdem bestimmte Finanzprodukte aus Risikogründen nicht, z. B. Hebelprodukte. Ebenfalls vermeiden wir komplexe Finanzprodukte wie z. B. swaps usw. Wir fokussieren uns fast ausschließlich auf Aktien. Dazu haben wir ein Paar Zertifikate im Portfolio, z. B. auf Kryptowährungen. Der Anteil der Kryptos im Portfolio darf eine gewisse Grenze nicht überschreiten. Das liegt daran, dass aufgrund der hohen Volatilität der Kryprowährungen das gesamte Portfolio in beiden Richtungen mitgezogen wird.
Anfangs haben wir viele ETFs im Portfolio gehabt. Das lag daran, dass wir Anfang über viel geringeres Volumen verfügt haben. Deshalb wollten wir unser Risiko soweit es geht, streuen. Das war durch den Einsatz von ETFs bestens erreicht. Da unser Portfolio mittlerweile mehr als 40 Positionen beinhaltet, haben wir im Februar 2022 das letzte ETF veräußert.
Das exotischste Produkt was wir bis jetzt in unsrem Portfolio hatten, war ein Zertifikat auf die EUAs, also auf die Verschmutzungszertifikate bzw. das Zertifikat auf das Recht über CO2-Ausstoß. Genauer genommen handelt es sich hier um ein Zertifikat auf ein anderes Zertifikat.
Wir vermarkten uns aber trotz allem nicht als grüne Anleger. Z. Z sind wir z. B. im Besitz von Shell-Aktien. Viel mehr versuchen wir gewisse moralische Grenzen nicht zu überschreiten.

